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ÖRK Blue Community setzt im Ökumenischen Zentrum auf umweltbewusste Trinkwasserversorgung

ÖRK Blue Community setzt im Ökumenischen  Zentrum auf umweltbewusste Trinkwasserversorgung

Die stellvertretende ÖRK-Generalsekretärin, Dr. Isabel Apawo Phiri. © Peter Williams/ÖRK

16. Februar 2017

Von Pamela Valdes*

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat die Umsetzung seiner Selbstverpflichtungen zum verantwortungsvollen Umgang mit Wasser im Rahmen einer Veranstaltung im Ökumenischen Zentrum am 15. Februar gefeiert.

Der ÖRK ist seit Oktober 2016 Mitglied der Blue Community. Ein Höhepunkt dieses besonderen Ereignisses war der Besuch von Dr. Maude Barlow vom kanadischen Blue Planet Project, die dem ÖRK ein „Blue Community-Zertifikat" überreichte und auf die Probleme aufmerksam machte, die durch die gedankenlose Verwendung von Einwegplastikflaschen und ihre schädlichen Auswirkungen auf das Ökosystem unseres Planeten  entstehen.

Am Ende der Veranstaltung wurden mehrere Tafelwasserspender an verschiedenen Stellen des Ökumenischen Zentrums aufgestellt, um dem ÖRK-Personal und BesucherInnen jederzeit sicheres, sauberes und plastikfreies Wasser anbieten zu können.

Im Rahmen der Umsetzung dieser neuen Selbstverpflichtung als Blue Community wurde das neu installierte System auf einer Präsentation am Mittwoch im Zentrum vorgestellt, und das ÖRK-Personal erhielt speziell designte persönliche Glasflaschen mit dem ÖRK-Logo und Informationen über die Blue Community.

Die stellvertretende ÖRK-Generalsekretärin, Dr. Isabel Apawo Phiri, leitete die Feier zur Einweihung der Wasserspender. „Das sind nicht nur einfache Geräte“, erklärte sie. „Die Spender liefern auch statistische Angaben darüber, wie viele Flaschen Wasser wir nicht kaufen mussten und wie viel CO2-Emissionen wir durch den Einsatz des Gerätes vermieden haben."  Darüber hinaus erinnerte sie die ÖRK-Gemeinschaft an die drei Kriterien, die zur Aufnahme in die Blue Community erfüllt werden müssen: Anerkennung von Wasser als Menschenrecht; „Nein“ zum Verkauf und zur Verwendung von Flaschenwasser dort, wo es sicheres Leitungswasser gibt; und Förderung einer Wasser- und Abwasserwirtschaft, die öffentlich finanziert und betrieben wird und im Besitz der Kommunen ist.

Ein kurzes Video informierte über die Selbstverpflichtung des ÖRK als umweltfreundliche Organisation.

Die Koordinatorin des Ökumenischen Wassernetzwerks (ÖWN), Dinesh Suna, sagte: „Ich freue mich darüber, dass meine Kolleginnen und Kollegen diese Glasflaschen der Blue Community benutzen.  Dies wird wesentlich dazu beitragen, eine Kultur des 'Wiederverwertens, des Einsparens und des Recyclings' zu fördern und den ÖRK hier in Genf  zu einer umweltfreundlichen Organisation zu machen.  Ich hoffe wirklich, dass unsere Mitgliedskirchen in Europa und Nordamerika die Verwendung von Leitungswasser als Alternative zu Flaschenwasser sowohl für den persönlichen Gebrauch als auch bei größeren Anlässen aktiv unterstützen."

Video: WCC joins the Blue Community (in englischer Sprache)

*Pamela Valdes, Koordinatorin ÖRK- Sprachendienst.