Ecumenical Water Network

Das ÖWN ist ein Netzwerk christlicher Organisationen und Kirchen, das für sauberes Wasser für alle Menschen eintritt

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ÖRK-Nachrichten

Nachrichten über das ÖWN vom Nachrichtendienst des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK)
Nigerianische Jugend bringt ökologische Gerechtigkeit in die Stadt
In benachteiligten Stadtgebieten von Lagos, Nigeria, hält nach und nach ein Sinn für ökologische Gerechtigkeit Einzug. Die Geschichte von Njideka Onwunyi zeigt, wie eine junge Frau eine Bewegung in Gang setzen kann.
Altmann bekräftigt Zeichen der Hoffnung in der ökumenischen Bewegung
Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) kann „auch heute noch prophetisch“ wirken – und tut dies auch, sagte Pastor Dr. Walter Altmann, Vorsitzender des ÖRK-Zentralausschusses in seinen Betrachtungen über Höhen und Tiefen der ökumenischen Bewegung und die Identität des ÖRK.
Tveit berichtet über Arbeit der Kirchen für Gerechtigkeit und Frieden
„Der Ökumenische Rat der Kirchen (Weltkirchenrat) definiert sich durch alle Teilwörter seines Namens. Wir sind eine weltweite Organisation, in der alle Kontinente vertreten sind, und so stehen wir auch in Solidarität zueinander und suchen gemeinsam nach Frieden in all seinen Dimensionen für das Wohl der ganzen Erde“, sagte der Generalsekretär des Rates, Pastor Dr. Olav Fykse Tveit.
Rio+20: Einige Ansatzpunkte trotz enttäuschender Ergebnisse
Viele Vertreter/innen von Kirchen und Zivilgesellschaft haben ihre Enttäuschung über den Mangel an Vision und Ehrgeiz bei den Ergebnissen des Rio+20-Gipfels zum Ausdruck gebracht, der im Juni dieses Jahres in Rio de Janeiro (Brasilien) stattgefunden hat. Doch die Bekräftigung des Menschenrechts auf Wasser und Sanitärversorgung ist einer von mehreren Aspekten, auf dem das künftige Engagement ökumenischer Akteure für Nachhaltigkeit und Umweltgerechtigkeit aufbauen kann.
Kirchentag: Führungsrolle der Kirchen bei der Verwirklichung ökologischer Gerechtigkeit
In einem Gespräch auf dem Kirchentag in Hamburg sprach der ÖRK-Generalsekretär Olav Fykse Tveit über die Rolle der Kirchen auf dem Weg zu Gerechtigkeit und einem umweltfreundlichen Lebensstil.
ÖWN-Konsultation fordert Zugang zu Wasser und Sanitärversorgung für alle
Eine Erklärung des Ökumenischen Wassernetzwerks ruft Kirchen, Regierungen und die Vereinten Nationen dazu auf, dem Zugang zu Wasser auf ihren Tagesordnungen ab 2015 hohe Priorität einzuräumen.
Sieben Wochen im Zeichen des Wassers: Pilgerreise zur Wassergerechtigkeit
Am Montag, 3. März hat die Kampagne „Sieben Wochen im Zeichen des Wassers“ begonnen. Kirchen, glaubensorientierte Organisationen und Menschen überall auf der Welt sind eingeladen, auf eine „Pilgereise zur Wassergerechtigkeit“ zu gehen. Das Thema während der Fastenzeit jede Woche anhand von Betrachtungen behandelt, die das Bewusstsein für die Forderung eines universellen Zugangs zu Wasser und sanitärer Versorgung öffnen sollen.
Wasser zum Jordan tragen
Von Doris R., ökumenische Begleitperson in Yanoun, und dem EAPPI-Sommerteam 2010
Kein Wasser für die Nachbarn
An dem ausgedörrten, kahlen Berghang stehen ganze Reihen von adretten Vorstadthäusern. Der dahinter aufragende Wasserturm liefert das Wasser für ihre üppigen grünen Gärten. Die kleine Beduinengemeinde Umm Al Kher jenseits des Sperrzauns dieser Siedlung im Westjordanland aber hat kein Wasser.
Junge christliche, muslimische und jüdische Gläubige arbeiten gemeinsam für Klimagerechtigkeit
Im Kontext von Spannungen, die oft durch religiöse Überzeugungen angeheizt werden, haben sich junge christliche, muslimische und jüdische Gläubige zu einer multireligiösen Gemeinschaft zusammengeschlossen. Im Rahmen des interreligiösen Sommerkurses, der vom ÖRK gefördert wird, will sich diese Gruppe gemeinsam für die Bewahrung der Schöpfung engagieren, ein Anliegen, das ihrer Meinung nach allen Glaubenstraditionen gemein ist.
ÖRK-Zentralausschuss unterstützt Initiativen der Kirchen zur Klimagerechtigkeit
Auf einer Sitzung in Genf hat sich der Zentralausschuss des ÖRK mit einer der größten Herausforderungen der Welt beschäftigt – dem Klimawandel.
Kirchen beten für die Bewahrung der Schöpfung
Vereint im Gebet werden die christlichen Kirchen überall auf der Welt wieder die ökumenische „Zeit der Schöpfung” vom 1. September bis zum 4. Oktober begehen, in diesem Jahr unterstützt von Papst Franziskus jüngster Erklärung, den 1. September zum „Weltgebetstag zur Bewahrung der Schöpfung“ zu proklamieren.
ÖRK organisiert Gebetsgottesdienst zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung
In einem Gottesdienst in Genf hielt der ÖRK Gebete für die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung. Sie sollen bis 2030 zur Beendigung der extremen Armut, zum Kampf gegen Ungleichheit und Ungerechtigkeit sowie zur Bekämpfung des Klimawandels und der Wasserknappheit beitragen.
Jerusalem: Tveit beklagt untragbare Einschränkungen der Wasserversorgung der palästinensischen Bevölkerung
Die Wasserkrise, von der die Menschen in Palästina betroffen sind, hat der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, zum Auftakt der Kampagne „Sieben Wochen im Zeichen des Wassers“ in Jerusalem thematisiert.
Sieben Wochen im Zeichen des Wassers 2016: Reflexionen über das Heilige Land
Das Ökumenische Wassernetzwerk des ÖRK lädt Mitgliedskirchen und alle unterstützenden Organisationen ein, sich während der Fastenzeit mit dem Thema Wasser zu beschäftigen. Für viele Menschen auf der Welt ist Wasser entweder im Überfluss vorhanden, oder es ist lebensbedrohlich knapp.
„Niemand darf auf der Strecke bleiben“ – COP 21 muss sich mit den Klimarisiken für die Ärmsten beschäftigen
Klimatisch verursachte Verluste und Schäden gehören für die glaubensgestützten Gruppen zu den wichtigsten Anliegen während der COP 21. Anlässlich einer Diskussionsrunde und einer Demonstration Anfang Dezember wurden zahlreiche Facetten dieser Thematik beleuchtet.
Wasser ist mächtig im Netzwerk des Lebens; es ist nicht Eigentum des Menschen, sagt renommierter Theologe
Wenn sich Fernando Enns mit dem Thema Wasser im deutschen Kontext beschäftigt, muss er an die Abertausenden von Flüchtlingen denken, die vor dem Krieg in Syrien nach Deutschland geflohen sind.
Wasserbelastung in Flint schürt die Debatte über ungerechte Ressourcenverteilung in den USA
Die Vereinigten Staaten werden auch als die größte Volkswirtschaft der Erde bezeichnet. Dass in diesem Land jedoch trotz dieses Beinamens Ressourcen nicht immer auf gerechte Weise der Bevölkerung zur Verfügung stehen, bereitet Pfarrerin Dr. Susan Henry-Crowe große Sorgen.
ÖRK veranstaltet Fotowettbewerb
Haben Sie ein Foto, das eine Geschichte über Wassergerechtigkeit erzählt? Als Teil der Fastenkampagne „Sieben Wochen im Zeichen des Wassers“ fördert das Ökumenische Wassernetzwerk auf Instagram einen Fotowettbewerb. Die Teilnehmenden sollen dort Fotos vom Umgang mit Wasser in ihrem alltäglichen Leben zeigen.
ÖRK-Vorsitzende betont: Wasser ist ein Geschenk - alle haben ein Recht auf Wasser
Wasser ist Leben, sagt man oft. Aber Wasser ist auch ein Geschenk, und es ist ein Recht, das alle Menschen in Anspruch nehmen können müssen, betont Agnes Abuom.
Tonga ist von Wasser umgeben; und doch ist es keine Selbstverständlichkeit!
In Tonga gibt es Wasser soweit das Auge reicht, aber nicht unbedingt für den Bedarf der Menschen. Mele’ana Puloka der Freien Wesleyanischen Kirche von Tonga ist Präsidentin des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) für die Region Pazifik und lebt auf den Inseln, die etwa 106 000 Einwohnerinnen und Einwohner zählen.
Das wasserreiche Brasilien bietet nicht allen Menschen einfachen Zugang zu sauberem Wasser
Auf der Liste der wasserreichsten Länder der Erde steht Brasilien weit oben. Es verfügt über zwölf Prozent der globalen Frischwasserreserven. Aber laut Magali do Nascimento Cunha steht ihr Land nicht so gut da, wenn es um die Verteilung des Wassers und um die sanitäre Grundversorgung geht.
Durst in Palästina und Gerechtigkeit sind nicht voneinander zu trennen, sagt Bischof Younan
Wenn der palästinensische Bischof Munib Younan über den Durst in seinem Land spricht, sieht er einen direkten Zusammenhang mit der Suche nach Gerechtigkeit sowohl in Palästina als auch in Israel.
Hind Khoury: „Palästinensische Bevölkerung kämpft um Wassergerechtigkeit, denn Israel kontrolliert die Ressourcen“
Für Hind Khoury ist die Wasserfrage leicht beantwortet. Sie ist der Überzeugung, dass es in Palästina an Wassergerechtigkeit fehlt, denn in Israel gibt es sauberes Trinkwasser und sanitäre Anlagen, nicht aber in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten.
Weltsozialforum sät Saat der Hoffnung im globalen Norden
Eine Delegation des ÖRK nahm am 12. Weltsozialforum in Montreal (Kanada) teil, das am 14. August zu Ende ging. Über 30 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Welt kamen zusammen, um aus ihrer jeweiligen lokalen Perspektive über globale Fragen zu sprechen, sich mit anderen zu vernetzen, die an ähnlichen Problemen arbeiten, und gemeinsam neue Initiativen zu starten und einen progressiven Weg in die Zukunft zu finden.
Weltwasserwoche: Religion soll wichtige Rolle für nachhaltige Entwicklungsziele spielen
Wie können Religions- und Glaubensgemeinschaften dazu beitragen, die Ziele nachhaltiger Entwicklung der Vereinten Nationen zu erreichen? Um über diese Frage zu diskutieren, kamen Religionsvertreter am 29. August in Stockholm zu einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Weltwasserwoche zusammen. Die Eröffnungsrede hielt Kardinal Peter Turkson, Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden im Vatikan. Pastor Thomas Söderberg von der Kirche von Schweden begrüßte die Podiumsteilnehmer.
ÖRK-Exekutivausschuss gibt Erklärung zu Klimagerechtigkeit ab
Auf seiner Tagung in Nanjing und Shanghai (China) vom 17. bis 23. November gab der Exekutivausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen eine Erklärung zu Klimagerechtigkeit ab, in der er „die drängende Sorge der Kirchen in Bezug auf den Klimawandel“ wiederholt und alle Staaten aufruft, die Verpflichtungen des Pariser Abkommens zu erfüllen.
Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens: Inspiration aus Afrika
Der ÖRK hat für die Woche vom 20. bis 27. Februar eine Tagung der Referenzgruppe des Pilgerwegs der Gerechtigkeit und des Friedens in Nigeria einberufen. Ziel der Tagung war eine Situationsbestimmung, wie sich der Pilgerweg entwickelt, und die Sammlung von Vorschlägen für verschiedene Initiativen und Aktivitäten mit speziellem Fokus auf Afrika in diesem Jahr.
ÖRK Blue Community setzt im Ökumenischen Zentrum auf umweltbewusste Trinkwasserversorgung
Der ÖRK hat die Umsetzung seiner Selbstverpflichtungen zum verantwortungsvollen Umgang mit Wasser im Rahmen einer Veranstaltung im Ökumenischen Zentrum am 15. Februar gefeiert. Der ÖRK ist seit Oktober 2016 Mitglied der Blue Community. Ein Höhepunkt dieses besonderen Ereignisses war der Besuch von Dr. Maude Barlow vom kanadischen Blue Planet Project, die dem ÖRK ein „Blue Community-Zertifikat" überreichte und auf die Probleme aufmerksam machte, die durch die gedankenlose Verwendung von Einwegplastikflaschen und ihre schädlichen Auswirkungen auf das Ökosystem unseres Planeten entstehen.
ÖRK nimmt an UN-Podiumsdiskussion zu Klimaethik teil
Der ÖRK organisierte gemeinsam mit dem Genfer Interreligiösen Forum zu Klimawandel, Umwelt und Menschenrechten, Franciscans International und Brahma Kumaris World Spiritual University eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema Klimawandel und Menschenrechte aus der Perspektive Ethik, Spiritualität und Gerechtigkeit am 13. Februar am Sitz der Vereinten Nationen in Genf.
„Wasser bedeutet Leben", sagt deutsche Nachhaltigkeitsaktivistin
Andrea Müller-Frank arbeitet als Referentin für das Recht auf Nahrung in der Abteilung Politik von Brot für die Welt. Seit Dezember 2016 ist sie Co-Vorsitzende des Ökumenischen Wassernetzwerks (ÖWN) des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), das sich weltweit für Wassergerechtigkeit einsetzt.
Jede Menge Wasser, aber schlechte Versorgung - der Westafrikaner Arnold Temple kennt diese Litanei nur zu gut
Einige der Dürrestaaten Afrikas schauen vielleicht mit Neid auf Sierra Leone und auf seine Regenzeit, die jedes Jahr sechs Monate dauert und dem Land teilweise sintflutartige Niederschläge bringt.
Im ländlichen Kenia müssen viele Menschen weit laufen, um Wasser zu holen
Wie viele Menschen in den ländlichen Gebieten Kenias musste auch Catherine Mwangi früher weite Strecken zurücklegen, um Wasser für den Haushalt aus einem Fluss zu holen. Sie sagt, sie sei in „bescheidenen Verhältnissen“ aufgewachsen.
„Eins ist klar: Glaubensgemeinschaften können der Motor für Veränderungen sein“
Auf der Weltwasserwoche in Stockholm (Schweden) diskutierten am 30. August Vertreter/innen verschiedener Glaubensgemeinschaften und Organisationen, die sich zum Thema Wasser engagieren, über die Frage, wie Glaubensgemeinschaften zur Erreichung des sechsten nachhaltigen Entwicklungsziels (SDG) beitragen können: Sicherstellung der Verfügbarkeit und der nachhaltigen Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle Menschen.